Ein internationales Bündnis hat für den Mittwoch, dem 14. November 2012, zu einem europaweiten Generalstreik aufgerufen. In den von massiven Sparmassnahmen getroffenen Ländern wie Portugal, Malta, Zypern, Spanien und Griechenland haben sich die grossen Gewerkschaften dem Aufruf angeschlossen, um gemeinsam gegen die Sparpläne zu demonstrieren. In anderen Ländern, beispielsweise in Deutschland und in der Schweiz, sind lediglich einige kleinere Aktionen geplant.

Wir dürfen nicht vergessen, dass es sich bei der Sparpolitik nicht um eine temporäre Reaktion auf die Krise handelt, denn Sparmassnahmen werden nach Krisen nicht wieder aufgehoben. Die Massnahmen dienen der dauerhaften Aussetzung und Kürzung von Sozialprogrammen. Diese wurden in vielen und langjährigen Kämpfen von der arbeitenden Bevölkerung errungen. Sozialprogramme werden immer wieder, insbesonders in Krisenzeiten, durch Arbeitnehmer und Politiker gekürzt. Dass unsere Interessen von ihnen immer wieder bekämpft werden, ist nicht nur in Krisenzeiten üblich.  Der Widerspruch zwischen Arbeitgeber und Arbeitgeber ist kapitalistischer Alltag. Unsere Löhne sind für die Arbeitgeber immer ein Aufwand, den sie möglichst tief halten. Wir sind die täglichen Verlierer dieses Systems.
Wenn wir nicht einen ewig währenden Kampf um kleine Verbesserungen und Sozialprogramme führen wollen, welche von den Kapitalisten andauernd wieder angegriffen werden, müssen wir dieses System überwinden. Ein System, in welchem einige Wenige ihren Profit durch die Ausbeutung der arbeitenden Klasse machen, lehnen wir ab. Deswegen zeigen wir uns solidarisch mit den kämpfenden ArbeiterInnen.

Kämpfen wir gemeinsam für unsere Interessen!

Solidarität ist eine Waffe!

Kundgebung am 14.11.2012 um 18.00 Uhr, Heiliggeistkirche Bern.