Nach 200 Jahren Lohnkampf nun einen existenzsichernden Mindestlohn? Das ist zu wenig!

 3800 Franken pro Monat gelten den Gewerkschaften als Armutslohn. Deswegen fordern sie einen Mindestlohn von 4000 Franken. Doch mit 200 Franken mehr im Monat soll die Armut behoben sein? Das ist extrem bescheiden!

 Dagegen erklärt die Mehrheit aus Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit, dass schon ein allgemeiner Mindestlohn von 4000 Franken „zu teuer“, „zu unflexibel“, „zu unproduktiv“ und „nicht konkurrenzfähig“ ist. Sie drohen mit dem, was K. Graber (CVP) offen ausspricht: „Was nützt ein Mindestlohn, wenn man keine Stelle hat?“

Für die Gewerkschaften, SP und Grüne sind 4000 Franken Mindestlohn gerade noch erträglich für die Wirtschaft. Für die Bürgerlichen sind 4000 Franken Mindesteinkommen schon unvereinbar mit Profit und Wachstum. Alle sagen damit, dass der Lohn bloss ein „Kostenfaktor“ für die Wirtschaft ist. Ein guter Lohn für Alle ist daher nicht vereinbar mit dem Bedarf der Wirtschaft.

Nehmen wir das ernst! Dann erklären wir doch unseren Bedarf für unvereinbar mit der kapitalistischen Wirtschaftsweise:

Kampf dem Kapitalismus!

Heraus zum revolutionären 1. Mai in Bern! Besammlung zur Demo: 16.00 Uhr Kramgasse. Fest in der Reitschule ab 17.30 Uhr.

 

Im Vorfeld zum 1. Mai läuft in Bern folgendes Programm:

16. April, 19.00 Uhr: Kritik Picknick zum Thema „Sozialstaat”, Falkenplatz

17. April, 19.30 Uhr: Diskussionsrunde zum Thema „Lohngerechtigkeit”, im Infoladen der Reitschule

23. April, 19.30 Uhr: Film „Septemberweizen”, im Kino der Reitschule

24. April, 19.30 Uhr: Diskussionsrunde zum Thema „Mindestlohn”, im Infoladen der Reitschule

27. April, 19.00 Uhr: Film „Reds” im AKuT in Thun